Steigende Anforderungen an Bedienbarkeit und Design sorgen für ein Umdenken bei der Entwicklung von Bedienelementen und Mensch/Maschine Schnittstellen. Mechanische Lösungen werden durch berührungsempfindliche/kapazitive Tasten und Displays ersetzt. Äußere Einflüsse wie Feuchtigkeit, Staub oder ähnliches reduzieren jedoch die Funktionsfähigkeit der Anwendungen. Daher findet die Funktionserkennung durch Gestik immer häufiger Anwendung in Industrie, Mobilität als auch im Home Bereich. Komplexe und raumfordernde Kamerasysteme, die momentan zum Einsatz kommen, sind empfindlich gegenüber Außeneinflüssen (Schmutz etc.) vor allem aber auch kostenintensiv. Die besondere Aufgabe ist daher eine platzsparende, unempfindliche und kostenschonende Integration einer solchen Gestensteuerung.

Die CTE hat sich dieser Herausforderung gestellt, und ein kapazitives System zur Erkennung von Gesten entwickelt.

Es lässt sich – anders als Kamerasysteme – hinter jedem nichtleitenden Material verstecken. Dabei sind Wandstärken von mehreren Millimetern kein Problem. Die gesamte Technik wird auf einem flachen Trägerelement untergebracht und ist äußerst platzsparend. Das Bedienfeld kann ein Display beinhalten oder vollständig mit einer Dekor-Oberfläche verdeckt werden. Beispielsweise unter Verwendung von transluzenten Materialien, welche die situationsgerechte Einblendung von Funktionen erlauben.
Das kapazitive Feld hat eine Reichweite von ca. 150 mm und erkennt den Masseschwerpunkt des Gegenstandes, der sich im Eingabebereich befindet. Auf diese Weise können Positionen, Wischgesten und Kreisbewegungen zuverlässig detektiert, und in Handlungsbefehle umgesetzt werden.

Die Fotos zeigen beispielhaft die Gestensteuerung für Badarmaturen